Was hält das Jahr 2012 an Gefahren für Unternehmen bereit?
Die Eurokrise und steigende Rohstoffpreise sind zwei Faktoren, die nicht nur Experten sondern auch Unternehmen in diesem Jahr regelrecht Angst einjagen können. Doch auch weitere Risiken fürchten Unternehmer, die sich oftmals durch eine ausreichend Absicherung gelassener nehmen lassen.
Das letzte Jahr endete für viele Unternehmen wegen der Eurokrise und der von Experten diagnostizierten nächsten Wirtschaftskrise nicht sehr viel versprechend und auch der Beginn des Jahres 2012 zeigt erste Hindernisse, unter anderem für die deutsche Wirtschaft. Bereits Ende 2011 wollte die Industrieversicherungssparte der Allianz Gruppe, Allianz Global Corporate & Speciality (AGCS) von ihren Risikoingenieuren wissen, mit welchen Gefahren und Risiken Unternehmen in 2012 zu rechnen haben. Laut Studie rangiert an erster Stelle der Bereich der wirtschaftlichen Risiken. 21 Prozent der Befragten hielt ökonomische Risiken wie die Staatsschuldenkrise, mögliche Währungsschwankungen und steigende Preise für Rohstoffe für die mittelbaren Risiken von Unternehmen.
Was globale Unternehmen heute ebenfalls stark fürchten müssen, sind laut Studie Betriebsunterbrechungen. 14 Prozent der Befragten gab Betriebsunterbrechungen als Geschäftsrisiko an, dem sich vor allem Produzenten mit globaler Beschaffung und Just in Time Produktion stellen müssten. Der Grund: Die Maßnahmen in Produktionsbetrieben wie geringe Lagerhaltung und zentralisierter Einkauf, die kostensenkend wirken, machen die Unternehmen bei Unregelmäßigkeiten gleichzeitig anfälliger für Störungen in ihren Prozessen. Unverzichtbar und im Ernstfall beinahe schon Gold wert ist daher die Betriebsunterbrechungsversicherung, die je nach unternehmerischem Risiko zum Beispiel als Bauleistungs-Betriebsunterbrechungsversicherung oder als Transport-Betriebsunterbrechungsversicherung individuell angepasst sein kann.
Auf Platz drei der größten unternehmerischen Risiken für 2012 stehen die Gefahren, die Naturkatastrophen mit sich bringen können. Auch wenn viele Unternehmer die Naturgewalten hierzulande noch nicht so stark einschätzen, vereinzelte leichte Erdbeben, Starkregen oder auch die alljährlich auftretenden, teils zerstörerischen Windhosen in Ostdeutschland sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Gegen Schäden durch Naturgewalten diese und andere (z.B. Hagel oder Sturm) schützt das Unternehmen vielfach die Inventarversicherung.
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